Gebärdensprache


Gebärdensprache in der Praxis

Mit „Händen & Füßen“ zu kommunizieren hat schon immer funktioniert! Stimmt‘s? 


Gebärdensprache lernen mit Dodzi Dougban – einem waschechten Vorbild in der Gehörlosenszene! 

Im Alltag haben wir es fast alle schon einmal erlebt, dass wir kommunizieren mussten, ohne zu sprechen, sei es auf Grund unterschiedlicher Sprachen oder weil unser Gesprächspartner hörbehindert war. Wie haben wir uns da gefühlt? – Oft haben wir gehört, dass Menschen sich plötzlich hilflos und unsicher gefühlt haben. Irgendwie hat es doch funktioniert, aber Hand aufs’s Herz, am liebsten wollte man das „Gespräch“ direkt wieder beenden. 

Wir helfen Dir/ Euch, diese Unsicherheit loszuwerden und die Tatsache, wenn man sich nicht direkt „versteht“ locker zu sehen und mit Humor zu betrachten. Ein paar Gebärdensprachkompetenzen werden euch ebenfalls helfen, wenn ihr mit Menschen, die nicht eure Sprache sprechen, ins Gespräch kommen wollt. 

Mit unserem Gebärdensprach-Programm „COMOUTWORDS (COMMUNICATION WITHOIT WORDS) – Gebärdensprache in der Praxis“ lernen wir zu kommunizieren, ohne zu sprechen – Handlungen, Gefühle und Gedanken mit dem Körper auszudrücken. Mimik und Gestik geben wir eine andere Bedeutung. 

Interesse an unserer Gebärdensprach-Fortbildung?
Nehme gerne direkt Kontakt zu uns auf!


Gut zu wissen:

Die Gebärdensprache ist eine eigenständige, visuell wahrnehmbare natürliche Sprache, die insbesondere von gehörlosen und schwerhörigen Menschen zur Kommunikation genutzt wird. Bei Menschen mit Taubblindheit werden Gebärdensprache bzw. Gebärden im Handkontakt über die haptischen Sinneswahrnehmungen erkannt. Die Sprache zählt zur Gruppe der Minderheitensprachen. Die Gebärdensprachen sind vollwertige Sprachen, wie beispielsweise Deutsch, Englisch oder Russisch. Sie erfüllen alle Kriterien – nur werden ihre Elemente eben mit den Händen, der Mimik und dem Körper ausgedrückt und nicht mit dem Mund, dem Kehlkopf und dem Nasenrachenraum. 

Im Jahr 2001 bekamen hörbehinderte Menschen mit § 17 Abs. „SGB I und § 19 Abs. 1 Satz 2 SGB X erstmals das Recht, im Sozialbereich Gebärdensprache zu verwenden

Inhalte und Ziele des Programms: 

  • Grundlagen der Kommunikation 
  • Grundkenntnisse der Gebärdensprache (Theorie, Praxis, Geschichte) 
  • Fingeralphabet (auch Daktylogie) 
  • Visuelles Denken / Geschichten erzählen 
  • Kommunizieren mit Gehörlosen 
  • wichtige Qualifikationen, wie Kommunikationsfähigkeit (Deutsch und Gebärdensprache) erwerben 
  • sich mit grundlegenden Kenntnissen in Soziologie, Kultur und Geschichte der Gebärdensprachgemeinschaft und der Gebärdensprache vertraut machen 
  • Reflexionsfähigkeit fördern 
  • sich bessere Chancen für den Einstieg in die Arbeitswelt erarbeiten (Vorteile herauskristallisieren) 

Schon gewusst? 

Gerade im Sozialbereich und Gesundheitswesen ist die Gebärdensprachkompetenz als Zusatzqualifikation besonders gefragt und bietet eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt. Wir denken hierbei an Bereiche wir: Sonderpädagogik, Sozialarbeit, Seniorenpflege, Physiotherapie, Ergotherapie, ErzieherInnen, Logopädie, Elternberatung, Familienhilfe, Medizin, Fahrschulen etc. 

Der Bedarf an Gebärdensprache steigt mit steigendem Bedarf an Inklusion. Auch die von vielen Landesregierungen geplante inklusive Beschulung von behinderten Kindern in der Regelschule wird einer größeren Anzahl von Fachkräften mit Gebärdensprachkenntnissen gute Arbeitsmarktchancen bieten. Von kleinen Praxen, bis großen Krankenhäusern – in der heutigen Gesellschaft ist eine integrative und inklusive Vielfalt nicht mehr wegzudenken. Wer in der Zukunft mithalten möchte, stellt sich auf die zunehmend vielfältig werdende Gesellschaft ein. Komme jederzeit auf uns zu, wenn Interesse besteht.